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Rubrik: Medienmitteilungen

Zahlen und Fakten zum Luzerner Wald

Der Kanton Luzern präsentiert im Nachhaltigkeitsbericht 2018 Zahlen und Fakten zum Zustand des Luzerner Waldes. Dem Luzerner Wald geht es insgesamt gut. Sein Potenzial ist aber noch nicht ausgeschöpft - und es stellen sich neue Herausforderungen.

Verwendung einheimisches Holz

Der Wald macht im Kanton Luzern rund 27 Prozent der Fläche aus. Im Vergleich dazu beträgt die bestockte Fläche in der Gemeinde Vitznau rund 54.3 Prozent. Insgesamt befindet sich der Luzerner Wald in einem guten Zustand, wie der Nachhaltigkeitsbericht 2018 des Kantons Luzern zeigt. Aber es gibt noch Potenziale: So könnte der natürliche und nachwachsende Rohstoff Holz stärker genutzt werden. Von den rund 340'000 jährlich nutzbaren Kubikmetern Holz wurden in den letzten Jahren nur zwei Drittel geerntet.

Erste kantonsweite Waldinventur

Basis für den Nachhaltigkeitsbericht bildet die erste kantonsweite Waldinventur. Zwischen 2014 und 2016 wurden auf 1800 Flächen stichprobenartig Bäume gemessen, Baumarten bestimmt, Stabilität und Gesundheit beurteilt. Damit konnte eine gute Datengrundlage zum aktuellen Waldaufbau auf kantonaler und regionaler Stufe gewonnen werden. Geplant ist eine Folgeaufnahme in rund zehn Jahren.

Wald- und Holzwirtschaft fördern

Die Wald- und Holzwirtschaft stellt fünf Prozent der Arbeitsplätze und erbringt sechs Prozent der Bruttowertschöpfung. Mit dem Aufbau eines Holz-Clusters soll die Nachfrage nach Holz weiter gesteigert und mit einemheimischen Holz gedeckt werden. Luzern ist ein Privatwaldkanton mit 11'000 Waldeigentümern. Der Kanton unterstützt "Regionale Waldeigentümer-Organisationen" (RO), um die gemeinsame Waldbewirtschaftung zu fördern und effizient zu gestalten.

Schutz vor Naturgefahren


20 Prozent des Luzerner Waldes sind Schutzwälder. Der Schutz von Menschenleben und grossen Sachwerten ist von grossem öffentlichem Interesse. Im Kanton Luzern werden jährlich rund 230 Hektaren Schutzwald mit Hilfe von öffentlichen Geldern gepflegt. Dadurch entstehen gut strukturierte, stabile Waldbestände.

 

 

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