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Gestaltungsplan Panorama Residenz mit Innovationspark Vitznau

Mit Entscheid vom 23. Februar 2018 hat der Gemeinderat den Gestaltungsplan Panoramaresidenz Vitznau mit Innovationspark Vitznau genehmigt und gleichzeitig die dagegen erhobenen Einsprachen abgewiesen. Der Regierungsrat genehmigte in der Folge mit Entscheid vom 24. April 2018 die im Gestaltungsplan entlang des Widibachs festgelegten Baulinien zur Sicherung des Gewässerraums im Bereich der betroffenen Grundstücke unter Abweisung der Einsprachen, soweit sie die Festlegung der Baulinien betreffen. Gemäss Mitteilung des Kantonsgerichts wurden nun gegen diese beiden Entscheide Verwaltungsgerichtsbeschwerden eingereicht.

Forschungs- und Kompetenzzentrum

Der Gestaltungsplan beinhaltet unter anderem ein Forschungs- und Kompetenzzentrum in verschiedenen Bereichen (Dienstleistungen, Gastro, Kultur) sowie ein Hotel- und Apartementbereich mit öffentlichem Spa. Weiter gehört ein unterirdischer Parkplatz- und Anlieferungsbereich dazu (Kurzfassung: Innovationspark Vitznau IPV). Neben dem gewerblichen Teil sind mehrere Wohnhäuser geplant (Kurzfassung: Panorama Residenz Vitznau PRV).

Wettbewerbsverfahren

Dem vorliegenden Gestaltungsplan liegt ein im Jahr 2011 durchgeführtes Wettbewerbsverfahren für eine Volumenstudie zu Grunde. Teilgenommen an diesem Wettbewerb haben acht namhafte Luzerner Architekturbüros. In einem mehrstufigen Beurteilungsverfahren wurde das Projekt von Architekt Daniele Marques einstimmig für die weitere Bearbeitung auserkoren. Das Preisgericht stellte fest, dass dieses Projekt sowohl bezüglich Landschaftsverträglichkeit als auch den städtebaulichen, architektonischen und wirtschaftlichen Anforderungen am besten entspreche. Die Bauvolumen und Erschliessungsanlagen seien vorbildlich in die bestehende Topografie integriert.

Projekterarbeitung

Das Siegerprojekt wurde weiterbearbeitet und im Jahr 2012 als Gestaltungsplan eingereicht. Durch rechtliche Schritte wurde das Bewilligungsverfahren verzögert und das Gesuch wurde von den Gesuchstellerinnen im Jahr 2016 wieder zurückgezogen. Die erneute Eingabe vom März 2017 wurde mit dem Hochwasserschutzkonzept koordiniert und sowohl vom Gemeinderat als auch vom Regierungsrat als bewilligungsfähig erachtet.

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