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Rubrik: Medienmitteilungen

Sonderbewilligungsgesuch Winterlager Seerose

Der Gemeinderat hält fest, dass die Gemeinde weder im Besitz der Seeplattform, noch für deren Zustand verantwortlich zeichnet. Für das Bewilligungsverfahren in Bezug auf die Standortwahl in der Gemeinde Vitznau ist alleine der Kanton zuständig. Die Seerose ist ausschliesslich ein von privater Seite initiiertes Projekt.

Bekanntlich lag das Sonderbewilligungsgesuch 2017-2873 des Vereins MuTh, Vitznau für ein Winterlager der Seerose beim Standort des ehemaligen Strandbads bis zum 23. September 2017 zur öffentlichen Einsichtnahme auf. Auf Gesuch der Dienststelle Raum und Wirtschaft (rawi) hat der Gemeinderat dem Kanton mitgeteilt, dass das Projekt "Seerose" durchaus wieder in Vitznau installiert wer­den könne. Die positiven Erfahrungen und Rückmeldungen anlässlich des Gästivals im Jahre 2015 bestärken den Rat darin.

Der Gemeinderat sieht aber auch im Verein MuTh unbestrittenermassen eine soziokulturelle und touristische Bereicherung unseres Dorfes. Für ein Kind, welches ein Musiklager im MuTh-Campus besucht, ist es bestimmt ein besonderes Erlebnis, auf einer schwimmenden Bühne in Form einer Seerose auftreten zu können. Die Resonanz im Rahmen des Gästivals im Jahr 2015 und seitens der jungen KünstlerInnen war jedenfalls durchaus positiv und begeisternd. Der Verein verdient daher die Unterstützung durch die Gemeindebehörde.

Ob sich für das Projekt See­rose eine Lösung mit dem Standort Vitznau abzeichnen wird, hängt von verschiedenen Fak­toren ab (u.a. Einhaltung gesetzliche Vorschriften, Bereinigung von Einsprachen), die vom Gemeinderat nicht beeinflusst werden können bzw. zu beachten sind.

Der Gemeinderat erklärt sich mit dem vom Verein MuTh vorgeschlagenen provisorischen Winterlager für die Seerose beim ehemaligen Strandbad in der Zeit von Oktober 2017 bis Mai 2018 einverstan­den. Zu erwähnen bleibt noch, dass auch der Korporationsrat Vitznau diesem Standort seine Zustimmung bereits erteilt hat.

Ob sich der Brougierpark als (Sommer-)Standort für die Verankerung der Seerose eignet, kann der Gemeinderat im heutigen Zeitpunkt nicht beurteilen, da dieses Gesuchsdossier gemäss Angaben des Kantons noch nicht vollständig vorliegt.

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